Circus Linoluckynelli

April 22, 2008 by Martin Wiersch · 2 Comments
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Florian bei seinem großen Auftritt

Viele Monate haben sie geübt, geprobt und sich auf den großen Tag gefreut. Am Sonntag kam dann endlich der lang ersehnte Tag des Auftritts. Im riesigen Zirkuszelt in Longerich am Heckweg vor einem gewaltigen Publikum konnten die kleinen und großen Artisten ihre Künste zur Schau stellen. In seinem ersten Jahr bei den Dos Linos war es für Florian eine große Freude in so einer Atmosphäre mit auftreten zu können. Eine Zirkusshow nur von Kindern und Jugendlichen gestaltet und mit einer Professionalität, wie man sie eigentlich nur von “echten” Künstlern erwartet. Viele eherenamtliche Helfer kommen zum Einsatz, damit das Fest gelingt. So sind neben den Kinder-Stars auch Mama und Papa gefragt, die sich hinter den Kulissen mit Themen wir Werbemittelverkauf, Technik oder auch mal eine Nachtwache im Zirkuszelt engagieren.
Am nächsten Samstag findet noch eine Vorstellung statt, Florian freut sich schon. Eine großartige Show, zu der es sogar noch ein paar Restkarten geben soll.

Delfintherapie im Curacao Dolphin Therapy and Research Center

April 17, 2008 by Martin Wiersch · Leave a Comment
Filed under: Delfintherapie 

Vom 29. März bis zum 11. April 2008 waren wir auf Curacao (Niederländische Antillen) um die lang gewünschte Delfintherapie für Felix anzutreten. Im Vorfeld hatten wir große Hilfe von Dolphin Aid, die uns bei Auswahl und Organisation, aber auch bei dem Handling unserer Förderer, Sponsoren und Mäzene unterstützt haben. Die ganze Reise wurde super geplant mit der Unterstützung von Frau Oßenschmidt vom Elberfelder Reisetreff, einem Reisebüro mit wirklich professioneller Dienstleistung. Dort steht man übrigens auch für ganz normale Urlaubs-, Geschäfts- oder Individualarrangements für jedermann zur Verfügung.

Großartige finanzielle Unterstützung verdanken wir Ninas Patenonkel Ralph Pass, der sich seit geraumer Zeit für unsere Therapie persönlich und mit Geschäftspartnern einsetzt, sowie von zwei besonderen Menschen, deren Name an dieser Stelle auf ausdrücklichen Wunsch unerwähnt bleibt. Neben der organisatorischen und finanziellen Hilfe stand uns noch Oma Inge nicht nur mit Rat und Tat zur Seite, sondern kurzentschlossen auch als Reisebegleitung, damit auch die anderen Therapien von Felix und natürlich die anderen Kinder nicht zu kurz kommen.

Wir sind zurück

April 13, 2008 by Martin Wiersch · 1 Comment
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Ein wenig K.O. und auch noch ein wenig müde, aber wir sind alle wohlbehalten zurück. Bald gibt es noch ein paar Fotos, für heute muss es reichen, dass das Blog schneller geworden ist. Danke Frank!

Nina springt todesmutig von der Brücke

April 11, 2008 by Martin Wiersch · Leave a Comment
Filed under: Delfintherapie 

Nina springt von der Brücke vor dem CDTC. Es gab ein regelrechtes Wettspringen zwischen Nina, Florian und Lisa. Das Spektakel hat so lange Spaß gemacht, bis ein Aufseher des Sea-Aquariums auf uns aufmerksam geworden ist. Das Springen von der Brücke ist nämlich verboten, …
;-(

Sekt und Selters

April 11, 2008 by Martin Wiersch · Leave a Comment
Filed under: Delfintherapie 
Mandy übt mit Felix “Blubbern”

- egal, Hauptsache Blubberwasser. So war ein Teil der Übungen auf dem Dock bestimmt für seine Wahrnehmung im und um seinen Mund herum. In der Hoffnung darauf, dass es mit seinem Trinkverhalten besser wird, hat Mandy heute mit viel Geduld und einer Menge Spaß für Felix einige nette “Spiele” ausprobiert. Während der ganzen Zeit auf dem Dock konnte ihn nicht einmal das Fiepen von Nemo ablenken, er blieb die ganze Zeit konzentriert. Nutella auf der Oberlippe konnte ihm sogar ein wenig Zungenakrobatik entlocken. Mit einem Spiegel bewaffnet gab es schließlich noch einen Wettbewerb im Grimassenschneiden. Toll, wie viel in so kurzer Zeit möglich ist, ohne dass es nach Therapie “riecht” und so viel Spaß macht.

Felix kann sich aussuchen, was Nemo alles anstellen soll – so lange er es klar und deutlich sagt.

Aber genaqu das ist das Besondere hier: Die Therapie ist nicht das Schwimmen mit den Delfinen alleine. Hier stehen handfeste und absolut konservative Therapieformen parallel zu Seite. Nur, dass es nicht den üblichen Wechel gibt, zwischen Spiel und Therapie. Die ganze Atmosphäre drumherum ist eben nicht typisch für eine Therapie. Felix kann immer wieder wählen zwischen verschiedenen Alternativen. Ob es nun dieses oder jenes Spiel sein soll – er hat die Wahl. Genauso gibt es aber auch Aufgaben, die erfüllt werden müssen. Da gibt es dann aber auch kein Entrinnen. Alle Therapeuten hier haben je ein fundierte klassische Ausbildung genossen und mehrere Jahre in dem Berufsbild des Therapeuten gearbeitet, bevor sie hierher nach Curacao gekommen sind. Das erklärt auch, warum man hier tatsächlich den Anschluß findet und auf derselben Wellenlänge wie zu Hause mit den Therapien weitermachen kann.
Auf besonderen Wunsch gibt es hier noch ein Foto, dass – natürlich genauso wie die anderen – von einer Postkarte abfotografiert ist, … :-)

Ausblick beim Abendessen

Eine Mogelpackung

April 10, 2008 by Martin Wiersch · Leave a Comment
Filed under: Delfintherapie 
Florian und Lisa, todesmutig mit einem Langustenpanzer

Heute gab es etwas zum Thema Languste zu lernen. Zu ganz bestimmten Zeiten werfen sie ihren kompletten Panzer ab. So geschehen diese Nacht in einem der Aquarien. Den Langusten bleibt dann nur ein paar Stunden zum Wachsen, dann ist der neue Panzer ausgehärtet. Der abgeworfene Panzer ist jedenfalls ein tolles Anschauungsobjekt, das natürlich zuerst von den Kindern aus dem Becken gefischt werden musste.
Felix und Martin haben sich heute morgen die Seelöwenshow angesehen.

Felix schaut sich die Delfinshow an

Noch viel komischer als die Seelöwen war aber die Dame, die neben uns gesessen hat. Felix hatte eigentlich nur Augen für sie. Das mag auch an den ausladenden Proportionen gelegen haben. Die Tribüne hat zwar ein wenig geschwankt, aber doch gehalten, …
Anschließend war wieder Delfinshow angesagt. Felix fängt schon an zu lachen, wenn er sich nur auf die Tribüne setzt.

Ein erster Versuch mit einem Video

April 10, 2008 by Martin Wiersch · Leave a Comment
Filed under: Delfintherapie 


Hier kommt ein erster Versuch, das Ganze als Film zu zeigen – über YouToube.com

Haifischfütterung

April 9, 2008 by Martin Wiersch · Leave a Comment
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Felix, Barbara und Inge vor dem Appartement

Das besondere Highlight des Tages kommt aus dem Kids-Club. Heute durften die Kinder eine speziell präparierte Angelrute zum Füttern der Ammenhaie ausprobieren. Drei Kinder sollten je eine Angel (mit einem Fisch daran) in das Becken halten. Der ersten Gruppe ist es nicht ganz geglückt, zu heftig waren die Räuber bei der Sache und die Angel verschwand im Becken.
Heute abend ist wieder “Strandspielen” geplant. Zuerst geht es mit Brötchen bewaffnet auf ein paar Strandliegen (direkt am Meer und ein wenig beleuchtet). Zwischen Brett- und Kartenspielen ins Wasser hüpfen und zum Abschluß noch einmal kurz in den Pool.

Sonnenlernen und Shuttlekaufen

April 8, 2008 by Martin Wiersch · Leave a Comment
Filed under: Delfintherapie 
Lisa und Nina beim Lernen auf der Terrasse

Nach zehn Tagen Curacao haben wir uns nun vollständig akklimatisiert. Es gibt fast schon so etwas wie Alltag. Zum Frühstück kommen Inge, Nina und Felix zu den Appartements. Mit einer Art Nutella und Müsli gibt es fast nichts, was es hier nicht gibt. Pünktlich um 09.00 Uhr beginnt der Kids-Club. Als Highlight durften heute von 11.00 bis 12.00 Uhr auch die Mamas und Papas mitschnorcheln. Vorher stand aber wieder Papas regelmäßige Einkaufstour an. Da die Appartements zwar über eine eigene Küche verfügen, sich aber auf dem Gelände des regulären Hotelbetriebs befinden, gibt es in der Anlage selbst keine Gelegenheit Lebensmittel einzukaufen. Dafür gibt es jeden morgen einen Shuttle-Service. Der Minibus klappert alle Hotels der Umgebung ab und bringt sie zu dem Supermarkt “Strada”. Der erste Einkauf dort war besonders spannend, weil mich die Preise beinahe umgehauen hätten. Eine kleine Packung Frischkäse für 6$, eine labberiges Toasbrot für 5$ oder ein Päckchen Butter für 4$. Erst am Abend, beim genauen Studieren des Kassenzettels, fiel mir die kleine Fußnote auf: Alle Preise werden zwar in US$ ausgezeichnet, dass sei aber technisch bedingt. Tasächlich ist die Landeswährung in Gulden gemeint (Faktor gegenüber € = 0,4). Also doch alles angemessene, wenn auch nicht gerade günstige Preise. Der Shuttle-Service heute war besonders angenehm, weil ich der einzige Gast war. Sonst ist es ein ziemliches Gequetsche. Und wenn man dann mit Einkaufstüten für sieben Personen daher kommt, wird es brenzlig für rohe Eier oder sensible Früchte. Bei den Minibarpreisen (es gibt importiertes italienisches stilles Wasser für US$ 3,50 je Flasche) macht die Schlepperei aber gar nichts aus. Heute Nachmittag gibt es einen Vortrag im CDTC (Curacao Dolphin Therapy Center).

Felix mit Nemo

Diesmal von Mandy, Felix’ Therapeutin. Und während Oma beim schlafenden Felix bleibt, Barbara am Vortrag teilnimmt bleibe ich bei den anderen Kindern zur Lernstunde. In der sengenden Mittagssonne schlagen wir so zwei Fliegen mit einer Klappe.
Um 15.30 Uhr gehen wir dann wieder alle zur Therapie. Während Felix im Wasser ist, können wir uns in der Nähe auf eine Brücke setzen und zuschauen. Die anderen Kinder sind dann jeder mit einer eigenen Kamera bewaffnet und fotografieren bis die Akkus leer sind. Und das kommt leider ziemlich häufig vor.

Die zweite Woche hat begonnen

April 8, 2008 by Martin Wiersch · 2 Comments
Filed under: Delfintherapie 

Nun ist das Bergfest schon vorüber, die zweite Woche hat begonnen. Felix macht sich wirklich großartig. Und die Aufgaben, die an ihn gestellt werden, werden auch nicht leichter. Von den insgesamt zwei Stunden Therapiezeit je Tag verbringt er eta 50 Minuten am und im Wasser. Sowohl während dieser Zeit, als auch davor und danach gibt es für ihn Aufgaben zu erfüllen. Eine Vorbereitung auf die Schule und – das ist das Einzigartige – mit einem Delfinschwimmen als Belohnung. Wörter finden, Zeichnungen ausschneiden, Anfangsbuchstaben benennen, Puzzle vervollständigen oder Zahlen angeln: Die Aufgaben kennt er von zu Hause, sonst würde es auch hier nicht funktionieren. .

Felix & Oma auf dem Boot “Pelikan”

Aber die anderen Rahmenbedingungen, die Abwechslung und die Freude auf das nächste Ereignis lassen das “Böckchen” doch viel viel schneller verschwinden, als zu Hause.

Direkt nach der Therapie haben wir bei einer Bootstour speziell für Therapiefamilien mitgemacht. Es war ein großer Spaß – nicht nur für Felix. Sogar unsere Lisa, die normalerweise eine großen Bogen um alle Schiffe macht (“Das schaukelt soo”) hatte ihren Spaß, als die Bugwellen ihr nasse Füße bescherte

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