Sommernacht im Kölner Zoo

August 17, 2008 by Martin Wiersch · Leave a Comment
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Es geht auch beides gleichzeitig: Eis & Bratwurst

Besser hätte das Wetter hätte nicht sein können, bei der Zoonacht gestern abend. Die partielle Mondfinsternis war damit das Tüpfelchen auf dem I. 20.000 Besucher wurden erwartet – und ehrlich – gefühlt waren es mindestens doppelt so viele. Auf Parkplätze brauchte man nicht zu hoffen, auf rollstuhlgeeignete schon gar nicht. Aber gar nicht weit vom Haupteingang entfernt, unter der Zoobrücke hatten wir dann doch Glück. Mit Nina, Florian, Felix, Lisa und Papa ging es dann los. Überall waren bunte Leuchten aufgebaut und hüllten die Baum- und Tierwelt in ein teilweise mystisches Licht. Menschenmassen strömten uns entgegen, es war wirklich richtig voll. Es gabe eine Menge Stände speziell für Kinder: Armbrustschießen, Bälle werfen, Rätsel raten, ein Zauberer war auch da – aber am allerbesten war natürlich die Rallye, in der es zahlreiche Fragen rund um die Tiere zu beantworten gab.

Ach ja, vielleicht lag die besondere Bedeutung der Rallye auch an dem Preis, den jedes teilnehmende Kind bekam: Einen kleinen Stoff-Eisbären. Als die Dämmerung kam, zogen wir von unserem “Quartier” los und haben uns wieder in die Menge gemischt.

Felix’ Lieblinsmotiv ist natürlich der Delfin

Schade war nur, dass neben der bunten Kinderwelt natürlich auch ganz viele Erwachsenen zur Zoonacht nach Köln kamen. Und allzuviel Verständnis darf man von denen auch nicht erwarten, wenn sie sich z. B. mit kleinen Kindern um die besten Sichtplätze auf die Elefanten einigen müssen. Man kann Studien darüber anfertigen, wie klein sich so “große” Leute verhalten, wenn sie sich unbeobachtet fühlen. Beinahe so wie an der Schlange in der Bäckerei, in der sich die “großen” ganz gerne mal an den viel länger wartenden Kindern vorbeidrängeln. Spricht man sie an, stammeln sie peinlich berührt, sie hätten es gar nicht bemerkt.

Die Zoonacht aber war trotzdem sehr schön. Um etwa 23.00 Uhr sind wir dann wieder nach Hause gefahren. Und nachdem die Kinder tief schlummerten, war auch noch ein kleiner Absacker auf dem Nachbarschaftsfest drin. Prost.

Der erste Schultag

August 12, 2008 by Martin Wiersch · 2 Comments
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Felix mit seiner Schultüte

Heute ist der große Tag, denn heute kam Felix in die Schule. Ein wenig aufgeregt war er schon, auch wenn die Aufregung seiner Eltern bestimmt nicht viel kleiner war. Mit seinem Schulranzen auf Rädern im Schlepp ging es über den Schulhof zum Haupteingang. Selbstverständlich bestand er darauf, höchst persönlich Schulranzen und Schultüte tragen/ziehen zu dürfen. In der Eingangshalle der Donatussschule in Brauweiler warteten dann auch schon seine Lehrer(innen) auf ihn. Und es war eine so ganz andere Atmosphäre, als bei den anderen Einschulungen. Bestimmt lag es auch daran, dass die Schulklassen (es gibt zwei Eingangsklassen) nur je maximal 14 Kinder aufnehmen, in Felix Klasse sind derzeit 10 Kinder. Es gab Kaffee und Kuchen, eine Vorstellung der Lehrer, Pfleger, Krankenschwestern, Zivildienstleistenden und natürlich durfte auch das Klassenzimmer inspiziert werden. Wir sind sehr froh, dass Felix in dieser Schule aufgenommen wurde.

Sommerferien adé

August 8, 2008 by Martin Wiersch · Leave a Comment
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Jetzt sind sie beinahe zu Ende: Die großen Ferien. Und in diesem Jahr waren sie wirklich groß. Barbara und Felix waren wieder auf Curacao zur Delfintherapie. Im CDTC hat sich nicht viel verändert und Mandy war auch jetzt wieder Felix Therapeutin. An die Stelle seines letzten Delfins Nemo kam jetzt GeeGee, eine betagtere Delfindame, die dafür aber auch reichlich Erfahrung hatte und deutlich ruhiger war. Bei dieser Reise sind beide im Jan Thiel Livingstone untergekommen. Das Appartement war tatsächlich so ausgestattet, wie man es von einem Appartement erwartet. Ein paar Anlaufschwierigkeiten mit der Klimaanlage gab es zwar, aber das ganze Drumherum hat gestimmt. Ein Mietwagen war auf Grund der Distanz zum Therapiezentrum obligatorisch, mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass die Einkaufstouren jetzt einfacher zu habdhaben waren. Und günstig sind die Mietwagen auch. WIE günstig sie sind musste Barbara dann anhand einer Reifenpanne erkennen. Denn die Reifen waren nicht nur beinahe profillos, sondern auch in sonst in einem erbärmlichen Zustand (Metallteile des Gürtels waren von außen sichtbar). Eigentlich lebensgefährlich mit so einer Karre mehr als Mofageschwindigkeit zu fahren. Ach ja, das Gaspedal klemmte auch, …

Das deutsche Handy hat erwartungsgemäß nicht funktioniert, auch nicht mit unterschiedlichen Providern. Im Appartement selbst gab es auch kein direkt erreichbares Telefon. Aber mit einem Curacao-Prepaid-Handy war der Kontakt nach Hause auch kein Problem mehr.

Das unglaubliche dabei: Von Deutschland aus war die Verbindung zum Handy auf Curacao günstiger, als zu einem Handy in Deutschland. Möglich wird es mit VOIP, bzw. Callback-Feature, welches von jedem beliebigen Telefon aus funktioniert. Um hier keine Werbung zu machen: Wen es interessiert, der kann sich melden und ich nenne Anbieter und Technik (neun Cent pro Minute ins Curacao-Handynetz).

Heute vormittag kamen dann auch Nina, Florian und Lisa aus ihrem Urlaub auf Mallorca zurück. Vier Wochen waren sie bei Oma und Opa und haben von unserem bescheidenen Sommerwetter nichts mitbekommen. Jetzt bleibt uns noch ein gemeinsames Wochenende, bevor am Montag wieder alles von vorne beginnt. Ninas erster Schultag im Gymnasium beginnt gleich am Montagmorgen. Und Dienstag ist dann endlich Felix erster Schultag. Aber davon erzähle ich ein anderes Mal.