Sonntags auf der Kartbahn

Nina auf der Kartbahn
Sonntags bietet die Le Mans Kartbahn in Köln Ossendorf ein spezielles Jugendtraining an. Die Halle liegt direkt neben Coca-Cola, aber seit der Neueröffnung des riesigen IKEA müsste man eher sagen, die Halle ist nur zwei Minuten von IKEA entfernt, …
Le Mans Karting ist eine Indoor Kartbahn und damit eine nette Alternative für verregnete Sonntage. Jeden Sonntag zwischen 10.00 und 13.00 Uhr ist die Strecke für Kinder reserviert. Wir waren um kurz nach 10.00 Uhr dort, da gab es keinen Andrang und keine Wartezeit. Nina, Lisa und Florian hatten schneller Sturmhauben und Helme an, als ich die Karten kaufen konnte. Eine Fahrt (8 Minuten) kostet für die Kinder 6,50 €, eine Zehnerkarte kostet 55,00 €, ist übertragbar und gilt für ein Jahr. Nur leider hält sie bei uns nicht ein Jahr.

Florian bangt um seine Rundenzeit
Es gibt ein spezielles Kart mit Überbreite, zwei Sitzplätzen und zwei Lenkrädern. So konnte Felix ebenfalls auf die Rennstrecke. Nach den ersten acht Minuten Fahrt war eine Pause angesagt, denn gerade das doppelsitzige Gefährt ist ziemlich schwer zu lenken. Natürlich werden die Rundenzeiten erfasst und wer mag, kann sich “wilde” Rennen liefern. Da die Strecke aber für Kinder gedacht ist, sind auch die Karts entsprechend gedrosselt. So muss sich niemand ernsthaft um den Nachwuchs sorgen.
Zoom Erlebniswelt

Das Wetter zeigte sich von seiner Schokoladenseite. Nach tagelangem Weltuntergangswetter gab es endlich wieder ein paar Sonnenstrahlen. “Wir wollen in den Zoo” tönte es unisolo. Nachdem unsere Jahreskarten aber gerade abgelaufen waren und sich bestimmt nicht soo viel verändert hat in den letzten acht Wochen, fuhren wir nach Gelsenkirchen in die Zoom Erlebniswelt. Die Fahrt dauerte von Köln aus etwa 50 Minuten, Eintrittskarten kann man schon zu Hause ausdrucken, damit man sich die Wartezeit an der Kasse ersparen kann.
Innen erinnert nicht sehr viel an einen gewöhnlichen Zoo: Es gibt derzeit zwei Areale: Die Afrika- und die Alaska-Lanschaften. Man beginnt seine Tor durch das Reich des schwarzen Kontinents noch ohne Tiere mit einer nachgestellten Behausung von Einheimischen. Merkwürdig nur, dass die dortigen Requisiten einen Stempel aus Südamerika trugen.

Während man sich gemütlich auf dem speziell ausgewiesenen Rundweg befindet, schlängelt man sich im Zick-Zack-Kurs um die geschickt in die Landschaft integrierten Wildgehege herum. Anfangs dachten wir noch, das wir besser langsam gehen sollten, damit wir nicht zu schnell am Ende ankommen. Doch der Parcours bot genug Abwechslung. Sehr angenehm ist natürlich auch die Jahreszeit, in der nicht so viele Zoo-Begeisterte unterwegs sind, wie in den warmen Sommermonaten. Eine Rolle spielt esicherlich auch, dass noch in diesem Monat eine weitere Themenlanschaft “Asien” eröffnet werden soll.

Tatsächlich waren wir fast fünf Stunden unterwegs, ehe wir Afrika, Alaska und den Streichelzoo absolviert hatten. Zwei Attraktionen bietet Zoom während des Rundgangs an: Eine Tour mit einem kleinen Boot durch die Afrika-Landschaft, vorbei am Schimpansen-Felsen (nett) und eine virtuelle Fahrt auf einer Eisscholle (genügt, wenn man es einmal gesehen hat). In der Alaska-Landschaft gab es dann noch einen schönen Blick auf Seelöwen von unten im vollumfluteten Tunnel.

Fazit: Für einen Eintrittspreis von €13,50 für Erwachsene und €9,00 für Kinder von 4 bis 12 Jahren wird eine Menge Spaß geboten. Nach der Eröffnung der Asien-Welt werden wir bestimmt nochmal einen Tag hier verbringen.

