Kanu fahren in Luxemburg
Etwa zwei Stunden Fahrt von Köln entfernt liegt das gemütliche Örtchen Echternacherbrück. Unmittelbar an der Sauer, die Deutschland von Luxemburg trennt befindet sich auch der Campingplatz Campingpark Echternacherbrück. Ein Freibad mir Rutsche befindet sich auf dem Platz – nur leider wird er erst ab Juni geöffnet sein. Ca. 10 Fußminuten entfernt, auf der Luxemburgischen Seite liegt das gemütliche Städtchen Echternach. Bei dem tollen Wetter am Wochenende kam das einem Ausflug nach Frankreich gleich. 
Am Ende der Flaniermeile befindet sich der Busbahnhof, von dem aus man mit der Linie 500 (im Stundentakt) an der Sauer entlang in das Örtchen Dillingen fahren kann. In Dillingen befindet sich die Kanu-Verleihstation Outdoorfreizeit. Je nach Andrang empfiehlt sich eine telefonsiche Reservierung. Es gibt 1er , 2er und 3er Kanuten sowie Rafting-Schlauchboote für 8 oder 12 Personen. Alle Utensilien werden wasserdichten Eimern verpackt und dann geht es zum Ufer.
Die Sauer fließt langsam und ist nach meiner Einschätzung absolut kindergeeignet. Selbst Felix konnte problemlos im Boot mitfahren. Wenn man immer ein wenig mitpaddelt dauert die Fahrt etwa zwei Stunden. Schön ist auch ein kurzer Zwischenstopp in dem Ort “Bollendorf”. Am Ziel angekommen (direkt neben dem Busbahnhof) wird man von ein paar kräftigen Mitarbeitern erwartet. Also einfach aussteigen und auf die Wiese setzen. Kanuten aus dem Wasser holen, auf Anhänger verladen und zurück bringen – wird alles von dem Verleiher erledigt. So kann man sich danach noch auf einen gemütlichen Bummel durch Echternach einlassen. Ein 2er Kanu kostet so 25,- € und ein 3er Kanu 30,-€.
Tag der Begegnung in Xanten
Im Archäologiscchen Park in Xanten fand der 12. große Tag der Begegnung statt. Es ist ein Fest für behinderte und nicht behinderte Menschen mit Open-Air-Bühne im Amphitheater, einer Menge Attraktionen und Spielstände für die Kinder und unzähligen Informationsständen zu Hilfseinrichtungen, Therpieformen und Hilfsmitteln. Mit von der Partie war das Ensemble Dos Linos. Zwischen 12.00 und 17.00 Uhr fanden die Vorstellungen statt. Wie immer war für die Akteure alles bestens vorbereitet: Zweimast-Zelt für den Auftritt und diverse Nebenzelte für Garderobe, Backstage und natürlich die Verpflegung.
Dos Linos Classic Rock
Der Auftritt im großen Viermast-Zelt ist schon etwas ganz besonderes. Das Zelt steht seit Ende März am Longericher Heckweg. Dort wird geprobt und getestet, trainiert und ausprobiert. Am Sonntag war dann endlich auch der große Tag für die Dos Linos des Zirkus’ Linoluckynelli.

Bei allzu tollem Wetter war der Zuschauerandrang in diesem Jahr erträglich, die Stimmung im Zelt und beim Publikum aber auf gewohnt hohem Pegel geblieben. Die Kinder hatten wieder ihren Spaß und bei ein paar kühlen Getränken und Snacks im Vorzelt konnte man es locker eine Weile aushalten.
Alle Fotos von dem Auftritt gibts bei Flickr. (siehe linke Navigationsleiste “Fotos”)
Hochseilgarten Waldabenteuer
Nachdem unser erster Versuch letztes Jahr gescheitert ist, haben wir es jetzt erneut versucht. Natürlich sind wir nicht auf gut Glück und ohne vorherige Anmeldung gefahren. Die auf der Web-Site angegebenen Telefonnummern waren zwar nicht auf Anhieb erreichbar und der standard Service des Handyanbieters (hinterlassen Sie einen Rückrufwunsch per SMS) hat auch nicht geklappt, aber beim dritten Mal hatten wir Glück und konnten buchen. Ab da lief alles perfekt. Die Uhrzeit konnten wir frei wählen und auch unsere Gruppengröße von 14 Personen war – ein Tag vorher – kein Problem. Mehr zum Veranstalter gibt es hier.

Nachdem wir das Kletterzeug angezogen hatten ging es auch schon los in den Wald. Zunächst erfolgte eine gründlich Einweisung auf einem Miniparcours. Grundsätzlich ist jeder immer doppelt gesichert. Vom Aufstieg vom Boden angefangen – bis zur erneuten Ankunft auf dem Boden. Jede Strickleiter und Treppe – überall sind farblich gut markierte Sicherungspunkte. Nach den ersten Hindernissen war es für die Kinder kein Problem mehr sich selbst zu sichern.

Und so hatten wir für die nächsten Stunden genug zu tun. Der Park untergliedert sich in zwei Bereiche: Einen für die Kleinen und einen für die Großen. Aber auch im “kleinen” Park gab es genug spannende Hindernisse zu bezwingen und es kam keine Langeweile auf. Am Edne des großen Parcours wartete dann die Megaseilbahn auf uns. Ein Riesenspektakel in luftiger Höhe von 30 Metern. Dazwischen ein Tal mit der Paradieswiese.
Leider hatten wir in einer Richtung etwas Gegenwind. Für die Kräftigen kein Problem – aber für die leichten Kinder. So blieb Simon mitten auf der Strecke stecken und blieb in seinem Gurtzeug – völlig entspannt – über dem Tal einfach sitzen. Aber auch das war kein Problem, weil sofort jemand bei der Stelle war, sich ebenfalls auf das Seil schwang und Simon ins Schlepptau nahm. Beim zweiten Versuch – mit etwas Anlauf – klappte es dann prima.
Feuerwehrfest in Weiler

Nina klettert, Lisa sichert.
Am 1. Mai – lange war es angekündigt – fand das Fest der Feuerwehr statt.
Direkt gegenüber von Ninas Schule (Heinrich Mann Gymnasium) auf einem Parkplatz. Prima, weil es bei dem tollen Wetter mit einem Fahrradausflug kombiniert werden konnte. Kaum 10 Minuten von uns zu Hause entfernt und das bei strahlendem Sonnenschein. Neben einem Konzert von Volker Rosin (dafür kamen wir leider zu spät) gab es eine Menge verschiedener Stände für die Kinder. Jonglieren, Kinderschminken, einen riesengroßen Kicker für mindestens zehn Personen und selbstverständlich genug Gelegenheit zum Essen und Trinken.

Lisa auf dem Weg nach ganz oben
So durften natürlich auch die obligatorischen Bratwürste und Pommes Frites nicht fehlen. Das alles kombiniert mit einem herrlichen Wetter und guter Laune – es war kaum auszuhalten. Highlight für die Kinder war – ganz klar – neben der Fahrt auf einer Hebebühne der Kletterparcours.
Verschiedene “Seilstrecken” wurden an einer ausgestellten Feuerwehrleiter befestigt und wollten bezwungen werden. Nina und Lisa durften sich nach einer Einweisung durch die Feuerwehrleute gegenseitig sichern. Schade, dass die Hebebühne kaputt ging. Aber das Ersatzprogramm fand Felix mindestens genauso spannend: Mit dem Feuerwehrauto durch die Stadt fahren – inklusive Blaulicht und Martinshorn.

Die Drehleiter ist "richtig" hoch
Gegen 17.00 Uhr war es dann Zeit nach Hause zu gehen. Zumindest für eine Stunde, denn um 19.00 Uhr begann in einem abgesperrten Bereich eine weiteres Konzert – von Brings. Lecker Kölsch, Grillbude und Rockmusik. Hoffentlich gibt es nächstes Jahr auch wieder ein so schönes Fest

