Tauplitzalm – Ski fahren in Österreich
Es war wieder einer dieser spontanen Einfälle von Bernd. Kurz vor Jahreswechsel sagte er, er wolle vielleicht noch ein paar Tage mit den Kindern zum Skifahren. Ja, wenn du jetzt tatsächlich noch etwas findest – und noch dazu für vier weitere Personen – dann komme ich gerne mit. Eigentlich hatte ich nicht damit gerechnet, dass es in der Spitzenzeit wirklich noch etwas für insgesamt sieben Personen gibt. Aber wenn Bernd etwas unbedingt will, …
Ninas Abfahrt
Eine Hütte sollte es sein, möglichst viel Schnee sollte liegen und ein Skigebiet musste direkt vor der Tür sein. Alles das war auf der Tauplitzalm vorhanden. Kurzerhand ging es am 01. Januar 2010 los. Nach knapp 9 Stunden Fahrt kamen wir auf einem dunklen und verschneiten Parkplatz an. Zwei Papas mit fünf Kindern, die nach einer so langen Autofahrt natürlich völlig entspannt waren. Vom Parkplatz zur Hütte sind es nur knapp 2,5 Km, aber laufen muss niemand, denn für den Transfer per Motorschlitten oder Pistenbulli ist gesorgt. Mit einer Fahrt im Anhänger des Bobs in Aussicht war auch das umständliche Entladen des Autos für die Kinder kein Problem mehr.
Lisas Abfahrt
In der Hütte angekommen bezogen wir sogleich unser “Matrazenlager”. Es war tatsächlich ein Matrazenlager, denn außer Matrazen und einer winzigen Kommode gab es nichts weiter in dem Zimmer. Die Kinder waren begeistert. Obwohl wir erst recht spät angekommen sind, haben wir dennoch etwas zu essen bekommen. Der “Restaurantbereich” ist absolut gemütlich, funktionell, kindergeeignet und sauber. Unsere Erwartungen (auch angesichts des Preises) wurden in vielen Bereichen übertroffen.
Florians Abfahrt
Grob haben wir festgelegt, wer wo schläft. Aber bei einem so einladenden Chaos ist das nur eine vorläufige Hochrechnung, die spätestens in der Nacht diverse Male verändert wurde. Überhaupt hat so ein Matratzenlager eine enorme Anziehungskraft. Da wo fünf Kinder sind, finden sich schnell noch mehrere andere ein, die mit Mama und Papa in einem “normalen” Zimmer gelandet sind. So ein Lager ist natürlich deutlich cooler.
Drei Tage waren wir auf der Piste und drei Abende haben wir dort genossen. Dann ging es wieder zurück. Diesmal mit dem Pistenbulli. Etwas erschöpft von der Fahrt, aber voll mit neuen Eindrücken freuen wir uns schon auf die nächste Fahrt.
Nachtrag: Diesmal blieb nur ein einziger Helm zurück und es wurde kaum etwas vertauscht.

