Skihalle in Neuss
Dank des Engagements von Felix’ Schule konnten wir heute ein Spezial-Skigerät ausprobieren, mit dem auch felix Ski fahren kann. Ähnlich eines Kinderwagens auf Skiern kann man damit nicht nur im flotten Tempo die Piste heruntersausen, sondern auch – relativ elegant – Schlepp- und sogar Sessellifte benutzen.
Schloß Beck

Florian, Martin und Felix auf der Teppichrutsche auf Schloß Beck
Und tatsächlich: Gut eine Stunde mit dem Auto von Köln entfernt liegt Schloß Beck. An der Einfahrt zum Parkplatz bezahlt man fünf Euro, von denen vier auf den Eintrittspreis angerechnet werden. Behindertenplätze gibt es unmittelbar hinter dem großen Parkplatz, neben dem Haupteingang.

Lisa auf dem Katapult
Die Eintrittspreise sind moderat: 9,- € für Erwachsene und 8,- € für Kinder. Damit kann man die meisten Attraktionen im Park kostenfrei benutzen: Die kleine Achterbahn, die Katapult-Boote, Riesenrad, Tretboote, Wasserrutsche, etc. Nur einige Dinge kosten extra, auf die man aber auch verzichten kann. Schade, dass das Ponyreiten auch zu den kostenpflichtigen Extras gehört. Bei 3,- € für einen Ritt wohl auch mehr als nur eine Warteschlangenbarriere.
Die gesamte Anlage ist gepflegt, sauber und es sind genügend Plätze zum Hinsetzen und Picknicken vorhanden. Es gibt Grillmöglichkeiten und den obligatorischen Imbiss. Das Gelände ist groß genug, aber wesentlich übersichtlicher als in den großen Freizeitparks. Man muss keine große Angst haben seine Kinder nicht wiederzufinden.

Florian nach dem Absprung
Urlaub auf dem Bauernhof

Auf dem Traktor durch die Eifel
Die letzte Woche der Sommerferien ist angebrochen. Zumindest dann, wenn sich heute das Kultusministerium nicht dazu entschließt schweinegrippenbedingt die Ferien zu verlängern. Für die Kinder keine weite Distanz zur letzten Etappe, denn in der Eifel waren sie ja bereits. Nun ist wieder Bauernhof beim Schorsch angesagt.
Mit jedem Aufenthalt hat sich wieder etwas verändert, ob nun die Wohnungen renoviert, das Schwimmbad eröffnet oder die Minigolfbahn in Betrieb genommen wurde. Der Ferienhof Feinen ist immer eine Überraschung wert. Diesmal (und das letzte Mal waren wir zu Ostern dort) gibt es eine neue Terrasse mittendrin. Mit bequemen Stühlen und Tischen.

- Der Ferienhof Feinen
Und es hat schon eine entspannende Komponente, wenn sich die Kinder sofort zu Hause fühlen und den ganzen Tag draussen verbringen können.
Der Feienhof Feinen schafft das in Minuten. Highlights sind natürlich wie immer die Traktorfahrt und der Grillabend. Nachdem Nina schon so gut reiten kann, darf sie sich nun auch hier ein Pferd von der Weide holen und ausreiten. Felix findet das klasse, denn er darf anschließend noch eine Runde um das Feld reiten.
Mehr Infos gibt es hier: Ferienhof Feinen.
Ninas erster Tauchkurs
Nach drei Wochen bei Oma und Opa auf Mallorca hat Nina Ihren ersten Freiwassertauchgang absolviert. In der absolut kinder- und familienfreundlichen Tauchbasis bei Holger La Morena war das ein reines Vergnügen, für das man auch die immerhin 45 Autominuten gerne in Kauf nimmt. Natülich war hier erst Theorie und Pool angesagt. Umso größer war natürlich die Freude, als es das erste Mal mit dem Boot raus ging.
Kanu fahren in Luxemburg
Etwa zwei Stunden Fahrt von Köln entfernt liegt das gemütliche Örtchen Echternacherbrück. Unmittelbar an der Sauer, die Deutschland von Luxemburg trennt befindet sich auch der Campingplatz Campingpark Echternacherbrück. Ein Freibad mir Rutsche befindet sich auf dem Platz – nur leider wird er erst ab Juni geöffnet sein. Ca. 10 Fußminuten entfernt, auf der Luxemburgischen Seite liegt das gemütliche Städtchen Echternach. Bei dem tollen Wetter am Wochenende kam das einem Ausflug nach Frankreich gleich. 
Am Ende der Flaniermeile befindet sich der Busbahnhof, von dem aus man mit der Linie 500 (im Stundentakt) an der Sauer entlang in das Örtchen Dillingen fahren kann. In Dillingen befindet sich die Kanu-Verleihstation Outdoorfreizeit. Je nach Andrang empfiehlt sich eine telefonsiche Reservierung. Es gibt 1er , 2er und 3er Kanuten sowie Rafting-Schlauchboote für 8 oder 12 Personen. Alle Utensilien werden wasserdichten Eimern verpackt und dann geht es zum Ufer.
Die Sauer fließt langsam und ist nach meiner Einschätzung absolut kindergeeignet. Selbst Felix konnte problemlos im Boot mitfahren. Wenn man immer ein wenig mitpaddelt dauert die Fahrt etwa zwei Stunden. Schön ist auch ein kurzer Zwischenstopp in dem Ort “Bollendorf”. Am Ziel angekommen (direkt neben dem Busbahnhof) wird man von ein paar kräftigen Mitarbeitern erwartet. Also einfach aussteigen und auf die Wiese setzen. Kanuten aus dem Wasser holen, auf Anhänger verladen und zurück bringen – wird alles von dem Verleiher erledigt. So kann man sich danach noch auf einen gemütlichen Bummel durch Echternach einlassen. Ein 2er Kanu kostet so 25,- € und ein 3er Kanu 30,-€.
Hochseilgarten Waldabenteuer
Nachdem unser erster Versuch letztes Jahr gescheitert ist, haben wir es jetzt erneut versucht. Natürlich sind wir nicht auf gut Glück und ohne vorherige Anmeldung gefahren. Die auf der Web-Site angegebenen Telefonnummern waren zwar nicht auf Anhieb erreichbar und der standard Service des Handyanbieters (hinterlassen Sie einen Rückrufwunsch per SMS) hat auch nicht geklappt, aber beim dritten Mal hatten wir Glück und konnten buchen. Ab da lief alles perfekt. Die Uhrzeit konnten wir frei wählen und auch unsere Gruppengröße von 14 Personen war – ein Tag vorher – kein Problem. Mehr zum Veranstalter gibt es hier.

Nachdem wir das Kletterzeug angezogen hatten ging es auch schon los in den Wald. Zunächst erfolgte eine gründlich Einweisung auf einem Miniparcours. Grundsätzlich ist jeder immer doppelt gesichert. Vom Aufstieg vom Boden angefangen – bis zur erneuten Ankunft auf dem Boden. Jede Strickleiter und Treppe – überall sind farblich gut markierte Sicherungspunkte. Nach den ersten Hindernissen war es für die Kinder kein Problem mehr sich selbst zu sichern.

Und so hatten wir für die nächsten Stunden genug zu tun. Der Park untergliedert sich in zwei Bereiche: Einen für die Kleinen und einen für die Großen. Aber auch im “kleinen” Park gab es genug spannende Hindernisse zu bezwingen und es kam keine Langeweile auf. Am Edne des großen Parcours wartete dann die Megaseilbahn auf uns. Ein Riesenspektakel in luftiger Höhe von 30 Metern. Dazwischen ein Tal mit der Paradieswiese.
Leider hatten wir in einer Richtung etwas Gegenwind. Für die Kräftigen kein Problem – aber für die leichten Kinder. So blieb Simon mitten auf der Strecke stecken und blieb in seinem Gurtzeug – völlig entspannt – über dem Tal einfach sitzen. Aber auch das war kein Problem, weil sofort jemand bei der Stelle war, sich ebenfalls auf das Seil schwang und Simon ins Schlepptau nahm. Beim zweiten Versuch – mit etwas Anlauf – klappte es dann prima.
Feuerwehrfest in Weiler

Nina klettert, Lisa sichert.
Am 1. Mai – lange war es angekündigt – fand das Fest der Feuerwehr statt.
Direkt gegenüber von Ninas Schule (Heinrich Mann Gymnasium) auf einem Parkplatz. Prima, weil es bei dem tollen Wetter mit einem Fahrradausflug kombiniert werden konnte. Kaum 10 Minuten von uns zu Hause entfernt und das bei strahlendem Sonnenschein. Neben einem Konzert von Volker Rosin (dafür kamen wir leider zu spät) gab es eine Menge verschiedener Stände für die Kinder. Jonglieren, Kinderschminken, einen riesengroßen Kicker für mindestens zehn Personen und selbstverständlich genug Gelegenheit zum Essen und Trinken.

Lisa auf dem Weg nach ganz oben
So durften natürlich auch die obligatorischen Bratwürste und Pommes Frites nicht fehlen. Das alles kombiniert mit einem herrlichen Wetter und guter Laune – es war kaum auszuhalten. Highlight für die Kinder war – ganz klar – neben der Fahrt auf einer Hebebühne der Kletterparcours.
Verschiedene “Seilstrecken” wurden an einer ausgestellten Feuerwehrleiter befestigt und wollten bezwungen werden. Nina und Lisa durften sich nach einer Einweisung durch die Feuerwehrleute gegenseitig sichern. Schade, dass die Hebebühne kaputt ging. Aber das Ersatzprogramm fand Felix mindestens genauso spannend: Mit dem Feuerwehrauto durch die Stadt fahren – inklusive Blaulicht und Martinshorn.

Die Drehleiter ist "richtig" hoch
Gegen 17.00 Uhr war es dann Zeit nach Hause zu gehen. Zumindest für eine Stunde, denn um 19.00 Uhr begann in einem abgesperrten Bereich eine weiteres Konzert – von Brings. Lecker Kölsch, Grillbude und Rockmusik. Hoffentlich gibt es nächstes Jahr auch wieder ein so schönes Fest
Ski fahren in Obertauern

Hoch auf dem gelben Wagen
Nur mal so ein paar Tage zum Ski fahren nach Österreich. Die Idee ist alt, die Umsetzung aber neu. Denn diesmal war es eine Fahrt ganz (fast) ohne Kinder. Wir sind ganz gemütlich am Samstag Nachmittag auf die Autobahn gefahren und wären – ohne jeden Stau – noch viel früher angekommen, als wir gedacht haben. Wenn nicht – ja wenn nicht eine kleine Panne dazwischen gekommen wäre. Es hat uns nur knappe zwei Stunden gekostet. Bernd als eingefleischter iPhonianer konnte die Hinfahrt bestens nutzen um eine Unterkunft zu organisieren. Und tatsächlich gab es noch sehr viele kurzfristige Angebote für zwei Personen. Eigentlich verrückt, wenn man mehrere Monate im voraus bucht. Im Hotel Petersbühel um 22.00 Uhr angekommen gab es sogar noch eine heiße Suppe sowie zwei Einzelzimmer für uns.

Martin und Bernd im Lift
Doch die nächsten Tage sollten die Hölle werden: Total ausgestorbene Pisten, teilweise Wartezeiten von bis zu einer Minute. Schrecklich. Man wusste gar nicht mehr, wo man hinfahren sollte – es war ja sonst niemand auf der Piste. Und das in der Hochsaison. Einfach Super!! Irgendwie war das auch das Motto des Urlaubs – könnte auch mit der Tankfüllung im Dieselauto zusammenhängen.
Das Hotel war entspannt, von Apres Ski haben wir allerdings nichts mitbekommen. Vielleicht auch, weil ich nach einem Tag mit Bernd auf der Piste am Abend keinen Schritt mehr vor den anderen bekam. Die Geschwindigkeitsmessstrecke war zwar ziemlich schnell – aber leider auch zu holprig. Mit fast 90 Sachen auf dem Hosenboden landen – aua.

Schwarze und leere Pisten in Obertauern
Ohne die sooo unangenehmen Massagen hätte ich es nach der Jause nicht mal zum Abendessen geschafft. Auf dem Rückweg haben wir noch in einem kleineren Skigebiet außerhalb Halt gemacht. Dort war ebenfalls alles “offiziell” ausgebucht, aber natürlich haben wir auch dort noch eine Unterkunft bekommen. Und die Pisten waren genauso “Überfüllt” wie in Obertauern – menschenleer. Ostern in Österreich: einfach spitze.
Sonntags auf der Kartbahn

Nina auf der Kartbahn
Sonntags bietet die Le Mans Kartbahn in Köln Ossendorf ein spezielles Jugendtraining an. Die Halle liegt direkt neben Coca-Cola, aber seit der Neueröffnung des riesigen IKEA müsste man eher sagen, die Halle ist nur zwei Minuten von IKEA entfernt, …
Le Mans Karting ist eine Indoor Kartbahn und damit eine nette Alternative für verregnete Sonntage. Jeden Sonntag zwischen 10.00 und 13.00 Uhr ist die Strecke für Kinder reserviert. Wir waren um kurz nach 10.00 Uhr dort, da gab es keinen Andrang und keine Wartezeit. Nina, Lisa und Florian hatten schneller Sturmhauben und Helme an, als ich die Karten kaufen konnte. Eine Fahrt (8 Minuten) kostet für die Kinder 6,50 €, eine Zehnerkarte kostet 55,00 €, ist übertragbar und gilt für ein Jahr. Nur leider hält sie bei uns nicht ein Jahr.

Florian bangt um seine Rundenzeit
Es gibt ein spezielles Kart mit Überbreite, zwei Sitzplätzen und zwei Lenkrädern. So konnte Felix ebenfalls auf die Rennstrecke. Nach den ersten acht Minuten Fahrt war eine Pause angesagt, denn gerade das doppelsitzige Gefährt ist ziemlich schwer zu lenken. Natürlich werden die Rundenzeiten erfasst und wer mag, kann sich “wilde” Rennen liefern. Da die Strecke aber für Kinder gedacht ist, sind auch die Karts entsprechend gedrosselt. So muss sich niemand ernsthaft um den Nachwuchs sorgen.
Zoom Erlebniswelt

Das Wetter zeigte sich von seiner Schokoladenseite. Nach tagelangem Weltuntergangswetter gab es endlich wieder ein paar Sonnenstrahlen. “Wir wollen in den Zoo” tönte es unisolo. Nachdem unsere Jahreskarten aber gerade abgelaufen waren und sich bestimmt nicht soo viel verändert hat in den letzten acht Wochen, fuhren wir nach Gelsenkirchen in die Zoom Erlebniswelt. Die Fahrt dauerte von Köln aus etwa 50 Minuten, Eintrittskarten kann man schon zu Hause ausdrucken, damit man sich die Wartezeit an der Kasse ersparen kann.
Innen erinnert nicht sehr viel an einen gewöhnlichen Zoo: Es gibt derzeit zwei Areale: Die Afrika- und die Alaska-Lanschaften. Man beginnt seine Tor durch das Reich des schwarzen Kontinents noch ohne Tiere mit einer nachgestellten Behausung von Einheimischen. Merkwürdig nur, dass die dortigen Requisiten einen Stempel aus Südamerika trugen.

Während man sich gemütlich auf dem speziell ausgewiesenen Rundweg befindet, schlängelt man sich im Zick-Zack-Kurs um die geschickt in die Landschaft integrierten Wildgehege herum. Anfangs dachten wir noch, das wir besser langsam gehen sollten, damit wir nicht zu schnell am Ende ankommen. Doch der Parcours bot genug Abwechslung. Sehr angenehm ist natürlich auch die Jahreszeit, in der nicht so viele Zoo-Begeisterte unterwegs sind, wie in den warmen Sommermonaten. Eine Rolle spielt esicherlich auch, dass noch in diesem Monat eine weitere Themenlanschaft “Asien” eröffnet werden soll.

Tatsächlich waren wir fast fünf Stunden unterwegs, ehe wir Afrika, Alaska und den Streichelzoo absolviert hatten. Zwei Attraktionen bietet Zoom während des Rundgangs an: Eine Tour mit einem kleinen Boot durch die Afrika-Landschaft, vorbei am Schimpansen-Felsen (nett) und eine virtuelle Fahrt auf einer Eisscholle (genügt, wenn man es einmal gesehen hat). In der Alaska-Landschaft gab es dann noch einen schönen Blick auf Seelöwen von unten im vollumfluteten Tunnel.

Fazit: Für einen Eintrittspreis von €13,50 für Erwachsene und €9,00 für Kinder von 4 bis 12 Jahren wird eine Menge Spaß geboten. Nach der Eröffnung der Asien-Welt werden wir bestimmt nochmal einen Tag hier verbringen.

